KSG Georgenhausen

Kultur- & Sportgemeinschaft 1945 e. V.

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Fußballer mit Licht und Schatten

Fußballer mit Licht und Schatten

Teuer erkämpft wurde der 2 : 1 Sieg gegen die KSG Rai-Breitenbach unter der Woche. Neben der Freude über die erkämpften drei Punkte mussten aber mehrere verletzte Spieler beklagt werden, wobei es unseren Torhüter Lukas Moter mit einer Handfraktur am schlimmsten erwischte. Wir wünschen ihm gute Besserung.

Ansonsten wurde das Spiel von beiden Mannschaften sehr intensiv geführt mit deutlichem Chancenplus für die eigene Mannschaft. Doch erst nach knapp einer Stunde gelang der erste Treffer durch Lennart Müller. Ein Elfmeter für die Gäste führte zum 1 : 1 Ausgleich, doch gelang erneut Lennart Müller kurz danach die erneute Führung zum 2 : 1, die man bis zum Schluss verteidigen musste.

Im Spiel bei Germania Ober-Roden II verlor man deutlich 4 : 0. Zwar war man mit zahlreichem Ersatz angetreten, doch lief es an diesem Spieltag einfach nicht. 

TS Ober-Roden 1b - KSG 1b 2:1 (0:1)

Die 1b der KSG glich am vergangenen Sonntag einer Herde Wikinger. Sie sind bunt zusammengewürfelt, geben füreinander ihr letztes Hemd und kämpfen bis gar nichts mehr geht. Die Ausfallliste erreichte an diesem Wochenende ihren für die bisherige Saison traurigen Höhepunkt. So musste unter anderem wieder Alexander Schmidt das Tor hüten und der nimmermüde Routinier Yvo Hoffmann (52) musste wieder ran. Sein Laufpensum bei sehr sommerlichen Verhältnissen lies einigen der gegnerischen Jungspunde verdutzt zurück. Weiter kamen Noel Poth und Daniel Lehmann direkt vom Sportplatz der vorher spielenden 1a. So wurde man von Beginn an der mit vier Spielern der 1a und zugleich aktuellen Verbandsliga-Spitzenreiter verstärkten zweiten Ober-Röder Garnitur quasi hin und her gespielt. Trotzdem bissen sie sich an der KSG Abwehr zumeist die Zähne aus oder fanden im sehr starken Alexander Schmidt ihren Meister. Weil Halil Dönmez mit einem Distanzschuss in den Winkel die TSO früh düpierte (6.) und auch die Latte den Ausgleich verhinderte (23.) konnte die KSG sogar mit einer 1:0 Führung in die dringend benötigte Halbzeitpause gehen. Weil der Gegner, der unserem Trainer Ralf Mieth vorher zwölf Jahre lang die sportliche Heimat war, auch nach dem Seitenwechsel hochmotiviert war, rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das KSG-Tor zu. Durch den Dauerdruck fehlte die Konzentration und irgendwann auch die Kraft um sich zielgerichtet zu befreien sowie eigene hochkarätige Chancen zu erspielen. So war dann der Ausgleich überfällig (53.) und die spätere Führung der Heimmannschaft zwangsläufig (79.). Das die KSG-Truppen trotzdem nicht auseinander brach, sondern ihr Heil nochmal in der Offensive suchte, spricht für deren Charakter und den eindrucksvollen Einsatzwillen. Leider konnte sich aber keine hundertprozentige Torchance mehr erarbeitet werden. So musste trotz einer erneut beachtlichen kämpferischen Leistung eine zwar völlig verdiente Niederlage quittiert werden, aber ein an diesem Tag technisch und spielerisch übermächtiger Gegner musste alles für die drei Punkte in die Waagschale werfen. So können die KSG-Wikinger zwar vom Kampf geschunden, aber mit reinem Gewissen in ihre heimische Gemarkung zurückkehren. Definitiv müssen sie in die nächsten Schlachten mit einer wieder größeren Schar an Kämpfern ihr Heil suchen. Im Einsatz: Alexander Schmidt, Christian Palzer, Leon Rudolph, Nicholas Frick, Niklas Bahn, Karl Wolff, Nico Weiler, Daniel Lehmann, Halil Dönmez, Tobias Leinert, Drini Sulejmani, Alexander Welling, Yvo Hoffmann und Lukas Longard